Carabbia TI

Im Projekt Carabbia erleben Freiwillige naturnahe Arbeit in einer mediterran geprägten Landschaft im Tessin. Sie tragen aktiv zum Schutz der Biodiversität und der einheimischen Flora der Tessiner Wälder bei. Verschiedene Neophyten wie die Chinesische Hanfpalme oder der Kirschlorbeer werden bekämpft. So wird die örtliche Bevölkerung in Ihrem Kampf für die Biodiversität und gegen Neophyten tatkräftig unterstützt.

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Carabbia TI

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Wald und Kulturlandschaft

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Carabbia Arbeiten

Carabbia ist ein kleines, charmantes Dorf, das heute zur Stadt Lugano im Kanton Tessin gehört. Malerisch am Südhang des Monte San Salvatore gelegen, bietet Carabbia eine beeindruckende Aussicht auf den Luganersee und die umliegenden Hügel. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Kulturlandschaft rund um Carabbia deutlich gewandelt. Wo früher Rebhänge, Kastanienhaine und kleinbäuerliche Strukturen dominierten, breiten sich heute Siedlungen, Freizeitflächen und infrastrukturelle Bauten aus. Die traditionelle Nutzung der Landschaft ist stark zurückgegangen, was sich auch auf die Biodiversität ausgewirkt hat. Die Kastanienwälder, welche das Dorf umgeben und den grössten Teil der Landschaft ausmachen sind gefährdet. Aus den Gärten der Häuser und hauptsächlich der Ferienhäuser breiten sich verschiedene Neophyten aus. Vor allem die chinesische Hanfpalme und der Kirschlorbeer bedrängen die einheimischen Arten im Wald und erschweren deren natürliche Verjüngung.

Idee und Ziele

Ziel des Projekts Carabbia ist es, die dem Dorf umgebenden Wälder zu schützen. Die Ausbreitung von Neophyten wie der chinesischen Hanfpalme, dem Kirschlorbeer, dem Götterbaum und weiteren Arten am Dorfrand wird eingedämmt. Dabei werden die Pflanzen entweder gefällt oder samt Wurzeln ausgerissen und das anfallende Schnittgut aus dem Wald entfernt und fachgerecht entsorgt. Die Biodiversität der Wälder wird geschützt und die Naturverjüngung der einheimisch vorkommenden Baumarten wie der Edelkastanie oder der Eiche gefördert. Zudem wird mit dem Einsatz die örtliche Bevölkerung weiter für das Thema invasive Neophyten sensibilisiert und zu Eigeninitiative angeregt.

 

Projektpartnerschaften: Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Abteilung «Verde pubblico» der Stadt Lugano und deren Werkgruppen durchgeführt.

Das erwartet dich

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Carabbia Arbeit

Die Arbeiten werden flexibel an aktuelle Bedürfnisse sowie Wetter- und Geländebedingungen angepasst und können variieren. Der Fokus der Arbeit im Projekt Carabbia liegt in der Bekämpfung von Neophyten wie der chinesischen Hanfpalme, dem Kirschlorbeer und anderen. Alle Arbeiten erfolgen unter Anleitung von erfahrenen Projekt- und Gruppenleitenden. 

 

Los geht’s am Sonntag mit einer Einführung zum Bergwaldprojekt sowie zum Ablauf der Woche. Die Tage starten jeweils früh: Um 6:30 Uhr gibt es Frühstück, danach beginnt die Arbeit. Ein Highlight ist die wöchentliche forstliche Exkursion in der Umgebung. Neben den Waldarbeiten übernehmen Freiwillige auch einfache hauswirtschaftliche Aufgaben in der Unterkunft wie Aufräumen oder Abwaschen.

Organisatorisches

Guesthouse Casa Calina auf 570 m.ü.M 

  • Mehrbettzimmer
  • Dusche/WC
  • Fliessend warmes Wasser
  • Strom im ganzen Haus
  • Zelten nicht möglich

Vollwertig, regional, saisonal, biologisch, wenig Fleisch (vegetarische Alternative verfügbar). Frühstück & Abendessen in der Unterkunft, Mittagessen im Wald

  • Feste, hohe Bergschuhe (über Knöchel) mit Profilsohle (zwei Paar empfohlen)
  • Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe
  • Regenjacke, Regenhose (Gamaschen empfohlen)
  • Warme Kleidung (wir sind in den Bergen)
  • Hausschuhe
  • Stirn- oder Taschenlampe
  • Sonnenschutz (Sonnencrème, Sonnenbrille, Kopfbedeckung)
  • Tagesrucksack, Taschenmesser, Trinkflasche (Thermosflasche empfohlen)
  • Hand-/Duschtuch sind vorhanden
  • Persönliche Utensilien
  • Bettwäsche vorhanden (kein Schlafsack erlaubt)
  • Gepäckstück: Anreise mit Koffer oder Tasche möglich 

     

  • Gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit. Die Arbeiten können in steilem Gelände stattfinden.
  • Pünktliches Erscheinen am Treffpunkt. Spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.
  • Den Anweisungen des Projektpersonals ist Folge zu leisten.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
  • Während der Projektwoche werden Fotos gemacht, die möglicherweise in unseren Publikationen veröffentlicht werden. Bitte melde dich bei der Projektleitung, falls du damit nicht einverstanden bist.

Bitte reise aus ökologischen Gründen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften an – Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Treffpunkt: (Nur mit bestätigter Anmeldung!) 
Sonntag, 17.29 Uhr, Postauto Haltestelle «Carona, Paese»

Ab Treffpunkt direkt mit Bergwaldprojektfahrzeugen zur Unterkunft

 

Abreise: Samstag, 10:30 Uhr ab Treffpunkt.

Die Anmeldung ist verbindlich. Solltest du verhindert sein, bitten wir dich, dich umgehend unter +41 (0)81 650 40 40 oder info@bergwaldprojekt.ch abzumelden.
Für Notfälle sind wir am Anreisetag erreichbar. Die entsprechende Telefonnummer wird kurz vor Projektbeginn in den Informationen zum Projekt in deinem Profil aufgeschaltet.