Projektpartner:innen

Die Projekte des Bergwaldprojekts mit Freiwilligen finden ausschliesslich bei Waldbesitzer:innen oder Landwirt:innen statt – meist im öffentlichen Auftrag und stets in enger Zusammenarbeit mit Partner:innen wie Forstdiensten, Naturpärken oder der lokalen Landwirtschaft. Gemeinsam werden Projekte umgesetzt, die den Bergwald pflegen, Kulturlandschaften erhalten , Biodiversität fördern und die Schutzfunktion des Waldes sichern.

Vorteile und Möglichkeiten

Das Bergwaldprojekt realisiert zusammen mit seinen Partner:innen ökologisch sinnvolle, nachhaltige und langfristig wirksame Projekte.

 

Dank der Arbeit von Freiwilligen können Arbeiten umgesetzt werden, die sonst oft nicht möglich wären – etwa bei fehlenden finanziellen oder personellen Mitteln, fehlendem Fachwissen, nach Schadensereignissen, bei Sanierungen oder in langfristigen Vorhaben von öffentlichem Interesse.

 

Das Bergwaldprojekt bildet eine Brücke zwischen Freiwilligen und Fachleuten, zwischen Stadt und Land – und trägt so zu einem tieferen Verständnis für die Bedeutung des Bergwaldes und einer nachhaltigen Forstwirtschaft bei. Partner:innen können die Freiwilligen zudem gezielt zur Sensibilisierung für ihre ökologischen Anliegen einsetzen.

 

Kernidee: Das Bergwaldprojekt bringt Freiwillige und Fachwissen ein, Projektpartner:innen ihre lokalen Kenntnisse und Infrastruktur – zusammen entstehen starke Allianzen für den Bergwald.

Informationen für Projektpartner:innen

  • Ökologische Sinnhaftigkeit: Arbeiten im Bergwald und in der Kulturlandschaft, die ökologisch sinnvoll und nachhaltig sind.
  • Unterstützung bei Ressourcenmangel: Freiwillige helfen bei Schutzwaldpflege, Sanierungen nach Extremwetter, langfristigen Projekten oder wenn ökologische Arbeiten nicht ausreichend finanziert sind.
  • Arbeiten für viele Hände: Entlastung von Forst- und Landwirtschaftsbetrieben sowie Naturparks durch motivierte Helfer:innen.
  • Unabhängigkeit: Projekte werden unabhängig von politischer Haltung von Partner:innen oder Freiwilligen durchgeführt.
  • Qualität und Quantität: Fachlich hochwertige Arbeit, angepasst an die Projektbedürfnisse.
  • Einsätze dauern in der Regel 2–3 Wochen (So–Sa).
  • Leitung und Planung durch mindestens eine erfahrene Fachperson des Bergwaldprojekts mit Motorsägeschein.
  • Das Bergwaldprojekt bringt Kleinbusse, Werkzeug, Kost & Logis mit.
  • Projektpartner:innen stellen Maschinen, Baumaterial oder Fahrzeuge bereit.
  • Unterkunft wird entweder von Projektpartner:innen gestellt oder durch das Bergwaldprojekt organisiert
  • 1–2 Monate vor Durchführung findet eine Begehung mit der:dem Projektleiter:in statt.
  • Schriftliche Vereinbarung über Dauer, Inhalte, Finanzierung und gegenseitige Leistungen.
  • Ganztägige Arbeit, eine halbtägige Exkursion pro Woche zur Wissensvermittlung.
  • Gemeinsame Medienarbeit wird durch das Bergwaldprojekt organisiert.
  • Jugendprojekte: Wochenweise, Frühling bis Herbst
  • Pflanzungen
  • Jungwaldpflege (max. Stangenholz)
  • Schlagräumungen
  • Bau und Unterhalt von Begehungswegen
  • Wildschutzmassnahmen
  • Bau und Abbau von Weidezäunen
  • Entbuschungen und Offenhaltung von Alpweiden und Heckenpflege
  • Bau von einfachen Holzkästen, Dreibeinböcken oder Trockenmauern
  • Räumung von Bächen und Rinnen
  • Neophytenbekämpfung
  • Biotoppflege und Pflege von Naturschutzgebieten und Sonderwaldreservaten

Freiwillige arbeiten für die gemeinwirtschaftlichen Leistungen des Bergwalds und für eine nachhaltige Gesellschaft – gemeinsam mit den Projektpartner:innen. 
Projektpartner:innen profitieren von den geleisteten Arbeiten und leisten dafür einen fairen finanziellen Beitrag, der nach ihren Möglichkeiten angepasst werden kann.

  • Beitrag ist flexibel und partnerschaftlich, abhängig von Möglichkeiten und Umfang.
  • Vereinbarung pro Arbeitstag und Person, optional ergänzt durch Unterkunft, Fahrzeuge oder Material.
  • Alternativ kann der Beitrag nach Projektende anhand der tatsächlich geleisteten Arbeiten festgelegt werden.

Das Bergwaldprojekt bringt:

  • Freiwillige in Gruppen
  • Leitung durch erfahrene Fachperson mit Motorsägeschein
  • Kleinbusse, Werkzeug, Kost & Logis

 

Projektpartner:in bringt:

  • Mithilfe bei Organisation vor Ort
  • Unterstützung bei größeren Motorsäge-Arbeiten
  • Maschinen, Baumaterial, Pflanzmaterial
  • Optional: Unterkunft, zusätzliches Werkzeug, Fahrzeuge
  • Allfällige Bewilligungen und Subventionen

Die aktive Mitwirkung des Projektpartners vor Ort ist kein Muss, erhöht aber die Wirkung des Projekts deutlich. Durch gute Planung, offene Kommunikation und Wertschätzung werden die Freiwilligen zusätzlich motiviert. Anwesenheit und Beteiligung von Projektpartner:innen steigert die Effizienz der Arbeiten, sensibilisiert für die eigenen Anliegen und schafft eine stärkere Verbindung zwischen Freiwilligen und Projektpartner:innen. Exkursionen können nach Absprache von den Projektpartner:innen durchgeführt werden.

Anerkennung, Interesse an Ideen und Erfolgen der Freiwilligen wirkt stärker als Geschenke.

Kontakt und Beratung

Nina Pfaff, Leitung Projekte 
E-Mail: npfaff@bergwaldprojekt.ch

Telefon: +41 81 650 40 40