Bannwald Galgenen SZ

Im Projekt Galgenen oberhalb des Zürichsees leisten Freiwillige einen wichtigen Beitrag zur Wiederaufforstung und Pflege des Ober Bawalds und umliegender Schutzwälder. Durch Schlagräumungen, Pflanzungen und Jungwaldpflege entsteht ein stabiler, klimaresistenter Mischwald, der langfristig Schutz vor Naturgefahren bietet und die Landschaft ökologisch stärkt.

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Bannwald Galgenen SZ

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Wald und Kulturlandschaft

Galgenen im Kanton Schwyz liegt am Fusse der Voralpen am oberen Zürichsee, eingebettet in Hügel, steile Hänge und ausgedehnte Wälder. Diese Wälder übernehmen eine wichtige Schutzfunktion gegen Hochwasser und Murgänge. Historisch als «Bannwälder» geschützt, wurden viele Flächen später forstwirtschaftlich genutzt. Häufig wurden standortsfremde, schnell wachsende Fichten angepflanzt, um den Holzbedarf effizient zu decken. Dies hat die Stabilität der Wälder nachhaltig beeinflusst. Ein Hagelsturm 2021 beschädigte über 17 Hektar Wald, verletzte Kronen von Weisstannen, Buchen, Bergahornen und Fichten und führte zum Absterben vieler Bäume. Die Schäden begünstigen Schädlingsbefall und gefährden den verbleibenden Wald. Grosse Flächen mussten zwangsmässig abgeholzt werden. Hinzu kommen dem Klimawandel geschuldet, immer wieder Borkenkäferschadensfläche in den Fichtenreinbeständen ausserhalb des vom Hagelsturm betroffenen Perimeters.

Idee und Ziele

Das Projekt verfolgt das Ziel, den stark geschädigten Ober Bawald oberhalb von Galgenen, wieder aufzuforsten und seine Schutzfunktion langfristig zu sichern. Zudem wird die Umwandlung der umliegenden Fichtenreinbestände zu klimaresistenten Mischbeständen unterstützt. Durch Schlagräumungen und die Pflanzung standortgerechter, klimaresistenter Baumarten entstehen stabile Mischwälder. Junge Bäume werden mit Zäunen und weiteren Massnahmen vor Wildverbiss geschützt und regelmässig freigeschnitten, um gesund heranzuwachsen. Zudem werden Begehungswege erstellt und instandgehalten, damit die Flächen für Pflegearbeiten gut zugänglich bleiben. 

 

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Bannwald Galgenen Setzlinge

 

 

Projektpartnerschaften: Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit dem lokale Forstdienst und der Genossame Galgenen durchgeführt.

Das erwartet dich

Die Arbeiten werden flexibel an aktuelle Bedürfnisse sowie Wetter- und Geländebedingungen angepasst und können variieren. Im Projekt Galgenen stehen Pflanzungen, Jungwaldpflege sowie der Bau und Unterhalt von Zäunen und Wegen im Mittelpunkt der Arbeiten. Alle Arbeiten erfolgen unter Anleitung von erfahrenen Projekt- und Gruppenleitenden. 

 

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Bannwald Galgenen Arbeiten

 

Los geht’s am Sonntag mit einer Einführung zum Bergwaldprojekt sowie zum Ablauf der Woche. Die Tage starten jeweils früh: Um 6:30 Uhr gibt es Frühstück, danach beginnt die Arbeit. Ein Highlight ist die wöchentliche forstliche Exkursion in der Umgebung. Neben den Waldarbeiten übernehmen Freiwillige auch einfache hauswirtschaftliche Aufgaben in der Unterkunft wie Aufräumen oder Abwaschen.

Organisatorisches

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Bannwald Galgenen Unterkunft

Gruppenunterkunft HELAMU Hütte auf 950 m ü.M.

  • Matratzenlager 
  • Dusche/WC 
  • Fliessend warmes Wasser 
  • Strom im ganzen Haus 
  • Zelten nicht möglich 

Vollwertig, regional, saisonal, biologisch, wenig Fleisch (vegetarische Alternative verfügbar). Frühstück & Abendessen in der Unterkunft, Mittagessen im Wald

  • Feste, hohe Bergschuhe (über Knöchel) mit Profilsohle (zwei Paar empfohlen)
  • Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe
  • Regenjacke, Regenhose (Gamaschen empfohlen)
  • Warme Kleidung (wir sind in den Bergen)
  • Hausschuhe
  • Stirn- oder Taschenlampe
  • Sonnenschutz (Sonnencrème, Sonnenbrille, Kopfbedeckung)
  • Tagesrucksack, Taschenmesser, Trinkflasche (Thermosflasche empfohlen)
  • Hand-/Duschtuch
  • Persönliche Utensilien
  • Schlafsack
  • Gepäckstück: Anreise mit Koffer oder Tasche möglich 
  • Gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit. Die Arbeiten können in steilem Gelände stattfinden.
  • Pünktliches Erscheinen am Treffpunkt. Spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.
  • Den Anweisungen des Projektpersonals ist Folge zu leisten.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
  • Während der Projektwoche werden Fotos gemacht, die möglicherweise in unseren Publikationen veröffentlicht werden. Bitte melde dich bei der Projektleitung, falls du damit nicht einverstanden bist.

Bitte reise aus ökologischen Gründen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften an – Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Treffpunkt: (Nur mit bestätigter Anmeldung!) 
Sonntag, 16:48 Uhr, Bahnhof «Siebnen-Wangen»

Ab Treffpunkt direkt mit Bergwaldprojektfahrzeugen zur Unterkunft

 

Abreise: Samstag, 11:00 Uhr ab Treffpunkt.

Die Anmeldung ist verbindlich. Solltest du verhindert sein, bitten wir dich, dich umgehend unter +41 (0)81 650 40 40 oder info@bergwaldprojekt.ch abzumelden.
Für Notfälle sind wir am Anreisetag erreichbar. Die entsprechende Telefonnummer wird kurz vor Projektbeginn in den Informationen zum Projekt in deinem Profil aufgeschaltet.