Calancatal GR

Im Projekt Calancatal erleben Freiwillige, wie jahrhundertelange Ziegenhaltung die steilen Berglandschaften landschaftlich und kulturell geprägt hat. Mitten in dieser eindrücklichen, rauen Natur arbeiten sie an alpinen Weiden und Trockenstandorten, um Artenvielfalt und Offenheit der Kulturlandschaft zu bewahren.

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Calancatal GR

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Wald und Kulturlandschaft

Der Wald im steilen Calancatal erfüllt eine wichtige Schutzfunktion. Immer wieder führen Felsstürze oder Murgänge zur Sperrung der Kantonsstrasse. Offene Flächen bilden einen starken Kontrast zu den dichten Schutzwäldern. Im Talboden liegen kleinflächig Trockenwiesen und -weiden von Nationaler Bedeutung. Am Eingang des Tals, unter den eindrücklichen Felswänden des Crap Maria, befindet sich ein kantonales Inventarobjekt, das seltene, wärmeliebende Schmetterlinge, Insekten und Reptilien beherbergt. Weiter oben prägen artenreiche Lärchenweidwälder die Waldgrenze.

Idee und Ziele

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Calancatal Tiere


Das Bergwaldprojekt engagiert sich seit vielen Jahren in der Kulturlandschaft und in den Schutzwäldern des Calancatals. Im Fokus dieses Projekts steht die enge Zusammenarbeit mit lokalen Ziegenbauern und die Mithilfe der Freiwilligen bei der Beweidung von artenreichen Trockenstandorten und Alpweiden mit Ziegen. Im Frühling und Herbst werden vorwiegend Arbeiten auf den Trockenstandorten im Talboden durchgeführt, im Sommer wird mehr auf den höher gelegenen Alpweiden gearbeitet.

 

Projektpartnerschaften: In Zusammenarbeit mit dem Parco Calanca, dem Amt für Natur und Umwelt Graubünden, den Forstbetrieben und den lokalen Ziegenbauern wird ein Beitrag zur Offenhaltung ökologisch wertvoller Flächen und zur Förderung der Biodiversität geleistet.

Das erwartet dich

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Calancatal Arbeiten

 

Die Arbeiten werden flexibel an aktuelle Bedürfnisse sowie Wetter- und Geländebedingungen angepasst und können variieren. Der Fokus in der Arbeit im Projekt Calancatal liegt in der Offenhaltung von artenreichen Lebensräumen. Trockenstandorte werden entbuscht und unterhalten, Lärchenweidwälder gepflegt. Neben den Offenhaltungsmassnahmen helfen die Freiwilligen bei der Bewirtschaftung der Flächen mit Ziegen mit und bauen Weidezäune auf und ab. Alle Arbeiten erfolgen unter Anleitung von erfahrenen Projekt- und Gruppenleitenden. 

 

Los geht’s am Sonntag mit einer Einführung zum Bergwaldprojekt sowie zum Ablauf der Woche. Die Tage starten jeweils früh: Um 6:30 Uhr gibt es Frühstück, danach beginnt die Arbeit. Ein Highlight ist die wöchentliche forstliche Exkursion in der Umgebung. Neben den Waldarbeiten übernehmen Freiwillige auch einfache hauswirtschaftliche Aufgaben in der Unterkunft wie Aufräumen oder Abwaschen.

Organisatorisches

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Calancatal Unterkunft

Casa Parocchiale, Arvigo auf 900 m ü. M 

  • Mehrbettzimmer
  • Dusche/WC
  • Fliessend warmes Wasser 
  • Strom im ganzen Haus 
  • Zelten nicht möglich 

Vollwertig, regional, saisonal, biologisch, wenig Fleisch (vegetarische Alternative verfügbar). Frühstück & Abendessen in der Unterkunft, Mittagessen im Wald

  • Feste, hohe Bergschuhe (über Knöchel) mit Profilsohle (zwei Paar empfohlen)
  • Arbeitskleidung, Arbeitshandschuhe
  • Regenjacke, Regenhose (Gamaschen empfohlen)
  • Warme Kleidung (wir sind in den Bergen)
  • Hausschuhe
  • Stirn- oder Taschenlampe
  • Sonnenschutz (Sonnencrème, Sonnenbrille, Kopfbedeckung)
  • Tagesrucksack, Taschenmesser, Trinkflasche (Thermosflasche empfohlen)
  • Hand-/Duschtuch
  • Persönliche Utensilien
  • Schlafsack, Kissenüberzug, Fixleintuch/Spannbettlacken
  • Gepäckstück: Anreise mit Koffer oder Tasche möglich
  • Gute körperliche Verfassung und Trittsicherheit. Die Arbeiten können in steilem Gelände stattfinden.
  • Pünktliches Erscheinen am Treffpunkt. Spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.
  • Den Anweisungen des Projektpersonals ist Folge zu leisten.
  • Versicherung ist Sache der Teilnehmenden.
  • Während der Projektwoche werden Fotos gemacht, die möglicherweise in unseren Publikationen veröffentlicht werden. Bitte melde dich bei der Projektleitung, falls du damit nicht einverstanden bist.

Bitte reise aus ökologischen Gründen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Fahrgemeinschaften an – Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.

 

Treffpunkt: (Nur mit bestätigter Anmeldung!) 
Sonntag, 16:37 Uhr, Postauto Haltestelle «Arvigo, Al Canton»

Die Unterkunft befindet sich in unmittelbarer Nähe des Treffpunktes.

 

Abreise: Samstag, 11:00 Uhr ab Treffpunkt.

Die Anmeldung ist verbindlich. Solltest du verhindert sein, bitten wir dich, dich umgehend unter +41 (0)81 650 40 40 oder info@bergwaldprojekt.ch abzumelden.
Für Notfälle sind wir am Anreisetag erreichbar. Die entsprechende Telefonnummer wird kurz vor Projektbeginn in den Informationen zum Projekt in deinem Profil aufgeschaltet.