Bergwaldprojekt

 

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25 Jahre in Fanas aktiv

Der Nachwuchs fehlt

 

Das Bergwaldprojekt arbeitet in Fanas in einem reinen Schutzwald. Vor 80 bis 100 Jahren ist er aufgeforstet worden. Er schützt das Dorf Fanas, aber auch die darunterliegende Verbindungsstrasse und die RhB-Schienen von Grüsch bis Klosters und Davos. Ohne den Wald wären die Einzugsgebiete der Bäche in dieser geologisch aktiven Zone dauernd durch Rutsche, Murgänge und Erosion in Bewegung. Dieser Bergwald hat Auswirkungen bis in die grosse Welt sozusagen, reisen doch jährlich hohe Politiker aus der ganzen Welt auf den Verbindungswegen unterhalb des Waldes ans WEF in Davos.

Die Bewohner von Fanas leben und arbeiten inmitten von Naturgefahren, dies ist nur dank des gut unterhaltenen Schutzwaldes möglich. Die Freiwilligen des Bergwaldprojektes pflegen hier jährlich den Wald, und sie halten die Entwässerungskanäle offen. Wie wichtig das ist, wurde bei ihrem Jubiläumseinsatz in diesem Juni offensichtlich, als das gesamte vordere Prättigau von starken Regenfällen betroffen war, und sich allenthalben kleine Rutsche lösten.

Bergwaldprojekt-Wochen in Fanas

 


 

18. Juli 2016