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Karl Albrecht Kasthofer
(1777-1853) Forstmann und Politiker
Geboren: 3. April 1777;
gestorben: 22. Januar 1853.
Studium der Forstwissenschaften in Heidelberg und Göttingen;
Gründer der
Gebirgsforst- und Alpwirtschaftsschule
in Unterseen, Bern; ab 1806 Oberförster im Berner Oberland;
ab 1832 Kantonsforstmeister Bern; 1831–1835 und 1843–1846
Grossrat Kanton Bern; ab 1837 Regierungsrat Kanton Bern; 1834–1846
Professor für Forstwissenschaften, Universität Bern.
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Der nachstehende Textausschnitt
stammt aus «Der Lehrer im Walde», 1828, Lesebuch
für Schweizerische Landschulen, Landleute und Gemeindeverwalter,
welche über die Waldungen zu gebietenhaben. (Erster Theil):
«… aber ehe ich diese Lehren des Waldbaus für
den Landmann euch vortrage, will ich noch von einer gewissen
Tugend sprechen, die ehemals fast bey jedem Schweizer zu Hause
war(…). Das ist die Tugend, die jeden Staat und jede
Gemeinde blühend machen kann, wenn sie in der Gemeinde,
in dem Staat von Allen, oder von den Meisten ausgeübt
würde; das ist die Tugend, die den Ackerbau, die Viehzucht,
die Gewerbe und den Handel gedeihen macht, die Völker
allein aus Gefahren retten kann; die schönen Wälder
aus Wüsteneyen sprossen macht; die Wasserfluthen bändigen
und selbst die Gewalt der Schneelauinen brechen vermag. So
rath doch, liebe Leute, wie heisst eine solche Wundertugend?
‹Von der Gemeinnützigkeit,und wie diese Tugend
mit der Waldpflanzung in Verbindung steht.› »
180 Jahre später realisiert die Stiftung Bergwaldprojekt
Einsätze im Sinne von Kasthofer und ermöglicht jährlich
über 1400 Personen freiwillige Arbeitseinsätze in
den Bergwäldern. Machen Sie mit – im Bergwaldprojekt!
Mai, 2009 |